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		<title>Verwesung (akt.)</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 11:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wernerlauff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erinnern Sie sich noch an &#8220;You&#8217;ve got Mail&#8221; mit Meg Ryan und Tom Hanks? Im Mittelpunkt dieses Kinofilms aus dem Jahr 1998 stand AOL Mail. Damals waren der einfache Zugang zum Netz (dies und jenseits des walled garden) und der leicht zu begreifende E-Mail-Dienst die großen Assets des weltweiten Providers. War es nicht toll, verlässlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=480&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnern Sie sich noch an &#8220;You&#8217;ve got Mail&#8221; mit Meg Ryan und Tom Hanks? Im Mittelpunkt dieses Kinofilms aus dem Jahr 1998 stand AOL Mail. Damals waren der einfache Zugang zum Netz (dies und jenseits des walled garden) und der leicht zu begreifende E-Mail-Dienst die großen Assets des weltweiten Providers. War es nicht toll, verlässlich (mit Dagmar Berghoffs Stimme) beim Verbindungsaufbau das vertraute &#8220;Sie haben Post!&#8221; zu hören? Ich war (noch zu WAZ-Zeiten) AOL-Nutzer der ersten Stunde und konnte tatsächlich noch meinen Namen als Mail-Adresse bekommen (lauff@aol.com). Später, als ich Vice President AOL Europa wurde, wäre schon so etwas wie wlauff123 erforderlich gewesen.</p>
<p>Das alles ist lange Vergangenheit. Inzwischen ist AOL Mail von Hansenet (Alice) übernommen worden. Selten hat eine Übernahme so viele Bruchstücke hinterlassen wie in diesem Fall. Viele AOL-Accounts sind inzwischen gehackt worden und werden als Basis zum Versenden von Spam-Mails genutzt, ohne dass der ursprüngliche Besitzer der Mailadresse davon weiß. Neulich ist es mir aufgefallen, weil an einem alten Rechner noch lauff@aol.com in ein Windows-Mailprogramm eingebunden war; dort wurden mir Hunderte von Rückläufern von Spam-Mails angezeigt. You&#8217;ve sent mail, but the address was wrong. Wenn ich hunderte Rückläufer bekomme, für wie viele Mails wurde mein Account dann bereits genutzt?</p>
<p>AOL Mail ist vom stolzen Kernprodukt der (proprietären) AOL-Welt und vom später kosten- und vertragslos gestellten Dienst à la GMX und web.de für Hansenet offenbar zum lästigen Gossenkind geworden. Jedenfalls gibt es keine erkennbaren Bemühungen, Service zu leisten. Seit Monaten versuche ich, Hansenet auf die unberechtigte Verwendung aufmerksam zu machen, den Account zu löschen oder mindestens das Passwort für den Account zu ändern, damit er nicht weiter missbraucht werden kann. Doch bisher blieben Schreiben an Hansenet unbeantwortet. Die Hotline nimmt Anfragen gar nicht erst an, sondern verweist per Bandansage darauf, eine Nummer in den USA anzurufen (das koste aber, wird hinzugefügt). Die Passwortänderung mit Hilfe der offenbar allein in Frage kommenden Funktion &#8220;Ich habe mein Passwort vergessen&#8221; führt zu Fehlermeldungen. Das Löschen des Accounts wird nirgendwo angeboten. </p>
<p>Nun habe ich es mal mit einer Mail an das &#8220;AOL Feedback-Center&#8221; versucht. Hinter dieser großspurigen Bezeichnung wird wahrscheinlich ein Halbtags-Mitarbeiter verborgen sein, der die Verwesung der Marke &#8220;AOL Mail&#8221; irgendwie begleitet. Über den weiteren Verlauf halte ich Sie informiert.</p>
<p><b>Ergänzung nach drei Wochen:</b> Am 8. September erhielt ich eine E-Mail von AOL mit folgendem Text: &#8220;Sehr geehrter Kunde, vielen Dank für Ihre eMail. Mit Bedauern bestätigen wir den Eingang Ihres Kündigungswunsches, und werden Ihr Kundenkonto in 3 Tagen schließen. Wir bedauern Ihnen keine Bestätigung in Papierform zusenden zu können. Mit freundlichen Grüßen AOL DE Support ROM AS Ihre AOL-Kundenbetreuung AOL Deutschland Medien GmbH Handelsregister AG Hamburg HRB 99260 Geschäftsführer: Marianne Stroehmann.&#8221;
<p>Abgesehen davon, dass Marianne Stroehmann bereits im August bei AOL ausgeschieden und daher wohl auch nicht mehr &#8220;Geschäftsführer&#8221; (sic!) ist, klang das vielversprechend. Allerdings geschah nach drei Tagen nichts. Auch weitere Mails im Abstand von jeweils sieben Tagen blieben unbeantwortet. Ich habe AOL daher am 24. September 2011 geschrieben: &#8220;Sehr geehrte Damen und Herren, ich fordere Sie hiermit erneut auf, Ihre Ankündigung vom 08.09.2011 in die Tat umzusetzen, meine Acccounts lauff@aol.com und westfilm@aol.com ABZUSCHALTEN, da sie von Unbekannten gekapert wurden. Den Vorgang finden Sie unten. Ich weise darauf hin, dass Sie sich strafrechtlich wegen Beihilfe zu den Straftaten zu verantworten haben, die über diese gekaperten Accounts derzeit begangen werden, weil Sie diese Straftaten spätestens seit dem 11. September 2011 hätten verhindern könnten. Ich weise auch auf Ihre zivilrechtliche Haftung hin; Ihr Unterlassen ist mitursächlich dafür, dass möglicherweise Schaden bei Personen entsteht, die auf die Authentizität der E-Mails vertrauen und etwa Lieferungen senden, die ich nicht bestellt habe. &#8230;&#8221;
<p>Weiteres bei Fortgang.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wernerlauff.wordpress.com/480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wernerlauff.wordpress.com/480/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=480&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>#wiederholt</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 09:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wernerlauff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter vermittelt wichtige Informationen. (Quelle: Twitter, 26. Juni 2011)<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=474&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lauff.org/twitter.jpg" alt="" />
<p>
Twitter vermittelt wichtige Informationen.<br />
(Quelle: Twitter, 26. Juni 2011)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wernerlauff.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wernerlauff.wordpress.com/474/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=474&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Papierlos</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 13:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wernerlauff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Je näher wir uns der Vision des papierlosen Büros wähnen, je stärker wächst unser realer Papierverbrauch&#8221;, stellte derFreitag vor einigen Jahren fest. Wahrscheinlich hat sich bis heute nichts daran geändert. Außer bei mir. Wer meinen Schreibtisch sieht, wundert sich meist darüber, dass dort zwar jede Menge Elektronik steht, aber kaum ein Papier liegt. Zwar ruht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=469&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Je näher wir uns der Vision des papierlosen Büros wähnen, je stärker wächst unser realer Papierverbrauch&#8221;, stellte <a href="http://www.freitag.de/2008/15/08151301.php">derFreitag</a> vor einigen Jahren fest. Wahrscheinlich hat sich bis heute nichts daran geändert. Außer bei mir. Wer meinen Schreibtisch sieht, wundert sich meist darüber, dass dort zwar jede Menge Elektronik steht, aber kaum ein Papier liegt. Zwar ruht einiges Aufzubewahrendes in grauen, weißen und schwarzen Kästen, beschriftet mit &#8220;Steuer&#8221;, &#8220;Wohnung&#8221; oder &#8220;Handbücher&#8221;. Aber nirgendwo gibt es Zeitungsausschnitte oder Mail-Ausdrucke, Angebote oder Rechnungen, Visitenkarten oder Prospekte. Man findet noch nicht einmal einen Tischkalender oder bunte ToDo-Zettelchen. Fast alle Besucher fragen danach, welche Dienste und Software ich für mein papierloses Büro benutze und wie ich die digitalisierten Daten sichere.
<p>Hier die fast komplette Antwort: Mein <b>Kalender</b> und meine <b>To-Do-Liste</b> sind als Google-Anwendungen in der Cloud. Die Sicherung des Kalenders erfolgt auf der Festplatte des PC im ICS-Format. Die Sicherung der Tasks (deren Verlust verschmerzbar wäre) erfolgt durch gelegentlichen &#8220;Ausdruck&#8221; als PDF. Kalender und Tasks enthalten keine sensiblen Daten. Meine eingehenden (aufbewahrungswürdigen) und ausgehenden <b>Mails</b> bleiben auf dem Mailserver, der pro Mailadresse zwei Gigabyte Speicher umfasst. Suche ich eine Mail, hilft Thunderbird&#8217;s Suchfunktion. Für den Fall, dass der Server mal ausfällt, extrahiert eine Batch-Datei mit Hilfe des Utilities <a href="http://luethje.eu/prog/mbx2e_de.htm">mbx2eml</a> die Mails regelmäßig aus dem jeweiligen Postfach und speichert sie im eml-Format auf der Festplatte, wo sich inzwischen 16.000 Mails der vergangenen fünf Jahre gesammelt haben. Mails, deren Inhalt ich weiterverarbeiten möchte, speichere ich mit Hilfe des kostenlosen Programms <a href="http://de.pdfforge.org/pdfcreator">PDFCreator</a>. Ebenso verfahre ich mit <b>Webseiten</b>, die ich archivieren will. PDFCreator ist bei mir so eingestellt, dass die PDF-Datei automatisch in einem bestimmten Verzeichnis gespeichert wird, ohne dass ich einen Dateinamen vergebe. Da ich auch darauf verzichte, das PDF sofort anzusehen, geht dies sehr schnell und erfolgt unmerklich im Hintergrund. Zwar habe ich auch Cloud-Storage à la Read-It-Later ausprobiert, war aber mit Handling und Verlässlichkeit nicht ganz zufrieden. <b>Papierdokumente</b> aller Art scanne ich über einen Three-in-One-HP Photosmart Premium-Drucker als PDF ein. Das Gerät ist auch drahtloser iPad-Drucker und kann Anhänge ausdrucken, die man ihm von unterwegs per E-Mail schickt (er hat eine eigene Mailadresse).
<p>Ordnung in die Summe der PDFs bringt das Programm <a href="http://www.jbsoftware.de">Office-n-PDF</a> von JBSoftware aus dem hessischen Rodgau; in der Business-Version kostet das Programm 49,00 Euro. Es ermöglicht, die PDFs in eine hierarchische Ordnung zu bringen, sie kapitelweise zu organisieren und zu verschachteln sowie mit Anmerkungen und Querverweisen zu versehen. Dieses Programm ist auch ideal, um Material für Vorträge, Studien und andere Ausarbeitungen zu sammeln. Zwar gibt es auf dem Markt universellere Programme (sogar von JBSoftware selbst) und ich habe sie alle ausprobiert (inclusive Marktführer EloOffice), aber letztlich scheiterten sie alle an zwei Themen: der Datensicherheit und der Wiedergabetreue. Manche fassten alle Dateien in einer riesigen neuen Datei zusammen (was, wenn sie einmal korrumpiert ist?, wann ist ihr Größenlimit erreicht?), manche waren nicht in der Lage, eine brauchbare Druckversion zu erstellen, manche &#8220;zerschlugen&#8221; gewählte Layouts nach mehrmaligem Speichern willkürlich. Office-n-PDF hingegen belässt die PDFs wie sie sind, legt nur eine Metadatei an und gewährleistet so die einfache Sicherung auf externe Datenträger, die Portierung der Dokumente auf andere Geräte sowie die vollständige Wiederverwertbarkeit der Originaldaten auch bei etwaigen Abstürzen des Programms (die es allerdings noch nicht gab). Eine solche PDF-Lösung ist wenig charmant, aber enorm sicher und unbegrenzt skalierbar. Bleibt zum Schluss noch die Frage, wie die Datensicherung insgesamt erfolgt. Hierzu hatte ich schon einmal einen Eintrag in diesem Blog verfasst. Das Stichwort dazu heißt <a href="http://wernerlauff.wordpress.com/2011/03/19/delete-all-fail/">robocopy</a>.<br />
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wernerlauff.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wernerlauff.wordpress.com/469/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=469&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Grenzen setzen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 10:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wernerlauff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gestern während des Printgipfels beim Medienforum NRW angekündigte Klage von acht deutschen Tageszeitungsverlagen gegen die ARD und den NDR in Sachen Tagesschau-App hat hohe Wellen geschlagen. Im Kern ist die Sache aber wenig spektakulär: Die Bundesländer haben ARD und ZDF zurecht den Weg ins Web und zu Apps geöffnet. Sie halten es für richtig, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=465&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die gestern während des Printgipfels beim Medienforum NRW angekündigte Klage von acht deutschen Tageszeitungsverlagen gegen die ARD und den NDR in Sachen Tagesschau-App hat hohe Wellen geschlagen. Im Kern ist die Sache aber wenig spektakulär: Die Bundesländer haben ARD und ZDF zurecht den Weg ins Web und zu Apps geöffnet. Sie halten es für richtig, dass die Anstalten auch dort ihre Programme und Sendungen als Telemedien streamen, zum Abruf anbieten und multimedial ergänzen. Die Verlage sehen das auch so. Allerdings besteht die Gefahr, dass die Anstalten weit mehr tun als das. Das würde zum einen die Bestimmung der Rundfunkgebühren überschreiten und zum anderen werbefinanzierte Medien in ihren Möglichkeiten zur Erlöserzielung einschränken. Deswegen haben die Bundesländer eingegrenzt: Die Angebote müssen &#8220;sendungsbezogen&#8221; und dürfen nicht &#8220;presseähnlich&#8221; sein.
<p>Beide Begriffe sind im Staatsvertrag definiert. &#8220;Sendungsbezogen&#8221; sind <i>Angebote, die der Aufbereitung von Inhalten aus einer konkreten Sendung einschließlich Hintergrundinformationen dienen soweit auf für die jeweilige Sendung genutzte Materialien und Quellen zurückgegriffen wird und diese Angebote thematisch und inhaltlich die Sendung unterstützend vertiefen und begleiten</i>. Im Staatsvertrag ist auch festgelegt:  <i>Bei sendungsbezogenen Telemedien muss der zeitliche und inhaltliche Bezug zu einer bestimmten Sendung im jeweiligen Telemedienangebot ausgewiesen werden.</i>
<p>Wenn man über die Website der Tagesschau, die App der Tagesschau, den RSS-Feed der Tagesschau und den Newsletter der Tagesschau spricht, sollte eigentlich klar sein, dass unter &#8220;Sendung&#8221; nichts anderes zu verstehen ist als die &#8220;Tagesschau&#8221;. Schaut man sich aber das Web-/RSS-/Newsletter-/App-Angebot der Tagesschau genau an, dann findet man oft Beiträge, die an ganz andere Berichte anknüpfen. Zum Beispiel gibt es heute einen Text-Kommentar von Hörfunkredakteur Kai Küstner über die Verhandlungsstrategie der USA in Afghanistan; Bezugspunkt ist ein Hörfunkbericht, den er für den NDR erstellt hat. Unter der Überschrift &#8220;Schnellster Rechner der Welt steht in Japan&#8221; findet man ebenfalls heute einen Textbeitrag, der zwar drei Bezüge nennt, bei denen es sich aber (erstens) nicht um Berichte der Tagesschau und (zweitens) lediglich um verwandte Themen handelt. Denn weder &#8220;Europas schnellster Computer wird eingeweiht&#8221; (2009, Hörfunk, WDR2) noch &#8220;US-Supercomputer bricht Rekord&#8221; (2008, Textmeldung, die ihrerseits ohne Sendungsbezug ist) noch &#8220;Neuer Supercomputer der DLR simuliert Flüge&#8221; (2008, Video des NDR ohne Hinweis auf eine etwaige Ausstrahlung) kann die Grundlage für einen Textbeitrag vom Juni 2011 über einen neuen japanischen Rechner sein. Viele Indizien sprechen also dafür, dass ARD und NDR den Sendungsbezug äußerst großzügig interpretieren. Lässt man aber jeden Bezug zu irgendeiner Sendung irgendeines ARD-Hörfunk- oder Fernsehprogramms zu, hätte man sich die Definition im Staatsvertrag sparen können &#8211; dann läuft die Begrenzung leer und wird von einer Restriktion zur Ermächtigung.</p>
<p>Das zweite Wort ist &#8220;presseähnlich&#8221;. Presseähnlich sind <i>journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote, die nach Gestaltung und Inhalt Zeitungen oder Zeitschriften entsprechen</i>. Diese Formulierung ist wohl absichtlich so unglücklich gewählt worden. Einige legen diese Bestimmung so aus, dass &#8220;presseähnlich&#8221; nur ein Online-Angebot ist, das wie eine gedruckte Zeitung gestaltet ist. Da auch die Ministerpräsidenten wissen, dass Web und App etwas anderes sind als gedruckte Medien, ist diese Auslegung kaum haltbar &#8211; dann gäbe es per se kein presseähnliches Online-Angebot und die Bestimmung liefe leer. Viel näher liegt die Auslegung, dass darauf abzustellen ist, ob das Web-Angebot &#8220;tagesschau.de&#8221; ähnlich strukturiert, gestaltet und journalistisch bestückt ist wie das Web-Angebot einer überregionalen Tageszeitung. Und genau das ist der Fall: Es gibt unter tagesschau.de Rubriken (&#8220;Inland&#8221;, &#8220;Ausland&#8221;, &#8220;Wirtschaft&#8221;, &#8220;Regional&#8221;), es gibt Bereiche für User-Kommentare (&#8220;meta.tagesschau.de&#8221;), es gibt eine Kindersuchmaschine (&#8220;Blinde Kuh&#8221;), es gibt externe Links. Tagesschau.de ist ein eigener vollständiger Dienst, nach dessen Nutzung man über das (nicht-lokale) Geschehen ziemlich gut informiert ist.
<p>Letztlich muss man beide Begriffe zusammen und zudem vor dem Hintergrund betrachten, dass die Gebührenfinanzierung für jede Maßnahme der Anstalten eine Rechtfertigung erfordert. Die ARD hat den Staatsvertrag von Anfang an weitgehend interpretiert und das auch in der Praxis durchgezogen. Das merkt man bei allem, beim Aufbau, bei der Diktion der Stellungnahmen, bei der Vermarktung. Selbst an der URL kann man es ablesen: Die Textmeldung zum &#8220;Supercomputer in Japan&#8221; findet man unter <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/supercomputer100.html" rel="nofollow">http://www.tagesschau.de/ausland/supercomputer100.html</a>. Wenn sich der NDR an den Sendungsbezug hätte halten wollen, wäre näherliegender gewesen, das Web-Angebot anders zu gliedern, zum Beispiel <a href="http://www.tagesschau.de/Sendedatum/Sendeuhrzeit/Sendebeitrag" rel="nofollow">http://www.tagesschau.de/Sendedatum/Sendeuhrzeit/Sendebeitrag</a>. Es war erkennbar von vorneherein nicht beabsichtigt, sich durch den Staatsvertrag in irgendeiner Weise begrenzen zu lassen. Dafür sprechen auch das Gutachten des Verfassungsjuristen Papier und die Art und Weise der Durchführung der Drei-Stufen-Tests. Deswegen ist die von den Verlagen gestellte Frage, ob das hingenommen werden kann, eine sehr grundätzliche. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist lediglich ermächtigt, bestimmte Dinge zu tun. Er ist kein Privatunternehmen. Er kann keine neuen Businessmodelle entwerfen. Er kann sich seine Grenzen nicht selbst setzen. Wenn er anfängt, das zu glauben, sprengt er das System.<br />
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wernerlauff.wordpress.com/465/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wernerlauff.wordpress.com/465/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=465&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Anfang des Endspiels</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 15:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wernerlauff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Research in Motion (RIM), der kanadische Hersteller des Blackberry, ist in Not. Die Quartalszahlen sind schlecht. Entlassungen sind angekündigt. Die Aktie stürzte heute erneut dramatisch ab. Gizmodo schreibt völlig zutreffend, was da passiert ist: Die neuen Produkte kommen zu spät und sind langweilig, das Tablet &#8220;Playbook&#8221; ist unattraktiv (der Name ist übrigens auch suboptimal), der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=461&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Research in Motion (RIM), der kanadische Hersteller des Blackberry, ist in Not. Die Quartalszahlen sind schlecht. Entlassungen sind angekündigt. Die Aktie stürzte heute erneut dramatisch ab. <a href="http://gizmodo.com/5812832/ten-reasons-why-blackberry-is-screwed" title="Gizmodo">Gizmodo </a>schreibt völlig zutreffend, was da passiert ist: Die neuen Produkte kommen zu spät und sind langweilig, das Tablet &#8220;Playbook&#8221; ist unattraktiv (der Name ist übrigens auch suboptimal), der App Store ist &#8220;eine Geisterstadt&#8221;, die Programmierer mögen RIM nicht und selbst Blackberry-Nutzer präferieren inzwischen überwiegend iOS und Android. Da gibt es eine Menge Parallelen zu Nokia, nur dass RIM viel schwächer ist als der finnische Mobilfunk-Gigant. Konzentration, Fusion und auch schlichtes Verschwinden vom Markt sind möglich. Willkommen zum Anfang des Endspiels.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wernerlauff.wordpress.com/461/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wernerlauff.wordpress.com/461/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=461&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Beratungskonzept</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 20:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wernerlauff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[LfM-Projektinitiative NRW digital: Beratungskonzept für mobile Endgeräte Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) gibt ein Beratungskonzept für mobile digitale Endgeräte in Auftrag. Dies beschloss die Medienkommission der LfM am 10. Juni in Düsseldorf. Der Medienexperte Werner Lauff wird das neue Konzept erarbeiten. Mobile digitale Endgeräte gewinnen zunehmend an Bedeutung und gehören neben Fernsehern und Computern [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=456&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>LfM-Projektinitiative NRW digital: Beratungskonzept für mobile Endgeräte</p>
<p>Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) gibt ein Beratungskonzept für mobile digitale Endgeräte in Auftrag. Dies beschloss die Medienkommission der LfM am 10. Juni in Düsseldorf. Der Medienexperte Werner Lauff wird das neue Konzept erarbeiten.</p>
<p>Mobile digitale Endgeräte gewinnen zunehmend an Bedeutung und gehören neben Fernsehern und Computern zur Grundausstattung fast aller Haushalte. Vor allem Unternehmen wie Apple und Google haben ihre eigenen Betriebssysteme für diese Geräte entwickelt. Es wird intensiv diskutiert, wie sich die Geräte entwickeln, wie sie sich unterscheiden und auf welche Akzeptanz sie stoßen. </p>
<p>Weit weniger öffentliche Beachtung findet bisher die Tatsache, dass in diesem Markt supranationale Unternehmen eine Schlüsselrolle eingenommen haben. Sie kontrollieren über ihre Betriebssysteme und die mit diesen Betriebssystemen verknüpften „Stores“ die Beziehungen zu Endkunden und Inhalteanbieter. Für die Medienaufsicht stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten zur Regulierung sie noch besitzt und wie sie die nötige Vielfaltsicherung gewährleisten kann. </p>
<p>Mit dem Beratungskonzept soll dargestellt werden, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Systeme haben, inwiefern sie ggfs. die Interessen von Nutzern und Inhalteanbietern beeinträchtigen und welche Aufklärungsarbeit zu leisten ist.</p>
<p>Dabei steht für die LfM im Vordergrund, Nutzer und Inhalteanbieter praxisnah und verständlich zu informieren. Dadurch versucht die LfM, die sog. Marktdurchdringung dieser Endgeräte kritisch und gleichzeitig unterstützend zu begleiten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wernerlauff.wordpress.com/456/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wernerlauff.wordpress.com/456/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=456&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Change</title>
		<link>http://wernerlauff.wordpress.com/2011/06/03/change/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 04:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wernerlauff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die privaten Free- und Pay-Fernsehsender haben gelernt, dass sich neben den eigenen Darreichungsformen &#8211; dem Fernsehprogramm und dem korrespondierenden Internet-Auftritt &#8211; neue Angebote im Internet und lokalen Netzen wie Kabel und IPTV entwickelt haben, die bestimmte Bedürfnisse der Nutzer abdecken und daher von ihnen angenommen werden. Sie haben diese Verhaltensänderung der Nutzer als nachhaltig eingestuft, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=446&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die privaten Free- und Pay-Fernsehsender haben gelernt, dass sich neben den eigenen Darreichungsformen &#8211; dem Fernsehprogramm und dem korrespondierenden Internet-Auftritt &#8211; neue Angebote im Internet und lokalen Netzen wie Kabel und IPTV entwickelt haben, die bestimmte Bedürfnisse der Nutzer abdecken und daher von ihnen angenommen werden. Sie haben diese Verhaltensänderung der Nutzer als nachhaltig eingestuft, die zugrunde liegenden Bedürfnisse analysiert und neue diversifizierte Angebote geschaffen. Sie haben dabei insbesondere auf Qualität, Einfachheit und Bequemlichkeit gesetzt. Gleichzeitig haben sie die Interessen der Nutzer mit ihren eigenen Interessen in Richtung Pay geschickt kombiniert.
<p>Die Musikindustrie hat ähnlich reagiert, wenn auch nach viel längerer Leidenszeit, viel höheren Umsatzeinbußen und viel schmerzlicheren Verlusten. Fernsehsender und Plattenfirmen haben das Ziel, etwas gegen den Relevanzverlust ihrer Branche und ihrer Unternehmen zu tun. Bei vielen Aktivitäten der Nutzer, beim Abruf verpasster Sendungen etwa oder bei der Zusammenstellung von Musik, waren sie nicht mehr erste Adresse. Diese Erste-Adresse-Funktion wieder herzustellen, bildet nach wie vor den eigentlichen Kern ihrer Nutzergewinnungs- und Rückgewinnungsstrategie.
<p>Auch die Verlage lokaler und regionaler Tageszeitungen müssen auf innovationsbedingte Verhaltensänderungen mit einer Erweiterung ihrer bisherigen elektronischen Aktivitäten reagieren. Elektronische Angebote der lokalen und regionalen Verlage sind immer dann stark, wenn es um lokale oder regionale Berichterstattung geht. Für Nutzer sind die Zeitungen dann auch meist erste Adresse. Die Nutzer wissen: Nirgendwo sonst bekommt man diese Information so zuverlässig wie hier. Aber erste Adressen für die Websuche, für überregionale Nachrichten, für die Miete von Wohnungen, für den Kauf und das Ersteigern gebrauchter Waren und für die Suche nach einem neuen Auto sind die Verlagsangebote bekanntermaßen nicht, obwohl vieles davon einst eine Domäne der Zeitungen war.
<p>Dies zu korrigieren, ist schwer, wenn nicht unmöglich. Umso wichtiger ist es, für die vier aktuellen Herausforderungen des elektronischen Publizierens gute Lösungen zu finden.
<p>Die erste Herausforderung heißt: Die Verlage brauchen attraktive ertragreiche Dienste für mobile Geräte. Dazu gibt es viele Wege und es ist noch Raum für Phantasie. Die zweite ist: Die Verlage brauchen gute langfristige Facebook-Strategien. Und sie müssen die Mechanismen der social media adaptieren und in ihre Aktivitäten integrieren. Drittens: Die Verlage müssen neue Geschäftsmodelle frühzeitig identifizieren, analysieren, abstrahieren und daraufhin prüfen, ob sie daraus zusätzliche Module für die elektronischen Aktivitäten der Verlage entwickeln können. Schließlich, viertens: Die Verlage müssen veränderte Nutzungen in neues werbeattraktives Inventar umzumünzen und gleichzeitig entgeltpflichtige Angebote ohne Schrankengefühl erstellen.
<p>Verlage müssen nicht nur erweitert publizieren, sie müssen auch erweitert denken. Es gilt insbesondere, immer wieder die Perspektive zu wechseln. Das betrifft alle vier Herausforderungen. Eine örtliche Tageszeitung kennt die lokal oder regional publizistisch wichtigen Themen &#8211; und der Nutzer hat daran Interesse. Aber es gibt viele andere Themen in den Köpfen und dem Leben der Menschen, die die Zeitungen und ihre elektronischen Angebote nicht oder nicht mehr abdecken, bei denen sie nicht oder nicht mehr erste Adresse sind, bei denen sie nur noch wenig Relevanz besitzen. Themen, die die persönliche Lebensführung der Nutzer betreffen, ihre Aktivitäten, Vorlieben, Hobbies, ihre Mobilität, ihre Freundschaften, ihre Mitgliedschaften, ihren Besitz. Da haben nicht die Zeitungen die Themen und der Nutzer hat Interesse. Sondern umgekehrt: Da hat der Nutzer die Themen. Und die Zeitungen haben daran Interesse.
<p>Wenn die Verlage langfristig erfolgreich elektronisch publizieren wollen, müssen sie den Change verstehen, ihn adaptieren und darauf reagieren. Sie müssen erkennen: Manchmal ändert sich alles. Wieder einmal. Sie müssen neue Angebote entwickeln, die von den Nutzern angenommen werden. Dabei müssen sie sich auch von dem Anspruch verabschieden, immer intelligentere Formen des Publizierens erfinden zu wollen. Das ist endlich. Aber Dienste, die sich an den Wünschen der Nutzer orientieren, sind so unendlich wie diese Wünsche selbst. Lokale und regionale Zeitungsverlage sollten die nahezu zeitgleich auftretenden Herausforderungen Mobile, Social Media, New Competitors und Pay angehen, indem sie das Ungewöhnliche denken, das Neue aufsaugen, dem Nutzer zuhören und ihn in den Mittelpunkt stellen. So verstanden gilt: Change heißt Chance.
<p><a href="http://www.lauff.org/r310511.html" title="Rede Change" target="_blank">Mehr dazu: Change. Die Rede von Potsdam.</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wernerlauff.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wernerlauff.wordpress.com/446/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=446&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Doch nicht kostenlos</title>
		<link>http://wernerlauff.wordpress.com/2011/05/16/doch-nicht-kostenlos/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 09:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wernerlauff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Geht man in der iPad-App der monatlich erscheinenden Zeitschrift &#8220;connect&#8221; in den &#8220;Abo-Bereich&#8221;, liest man Kostenlose Digital-Ausgabe aktivieren. Als Abonnent der Print-Ausgabe können Sie mit dem Abo-Code, den Sie beim Abschluss des Abonnements erhalten haben, den Download der iPad-Version aktivieren. Tippen Sie dazu auf den Button &#8220;Abo-Code eingeben&#8221; und geben Sie den Code ein. Danach [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=439&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Geht man in der iPad-App der monatlich erscheinenden Zeitschrift &#8220;connect&#8221; in den &#8220;Abo-Bereich&#8221;, liest man <i>Kostenlose Digital-Ausgabe aktivieren. Als Abonnent der Print-Ausgabe können Sie mit dem Abo-Code, den Sie beim Abschluss des Abonnements erhalten haben, den Download der iPad-Version aktivieren. Tippen Sie dazu auf den Button &#8220;Abo-Code eingeben&#8221; und geben Sie den Code ein. Danach können Sie im Kiosk auf &#8220;Ausgabe kaufen&#8221; tippen und die Ausgabe kostenlos laden, wenn für die Ausgabe ein Abonnement besteht.</i> Klar ausgedrückt? Nein, denn den Abo-Code gibt es nur bei einem &#8220;Print plus iPad&#8221;-Abo, das 9,90 Euro pro Jahr teurer ist. Abonnenten der Print-Ausgabe erhalten hingegen keinen Zugriff und müssten jede einzelne iPad-Ausgabe &#8211; ein PDF mit absolut gleichem Inhalt! &#8211; mit 3,99 Euro zum zweiten Mal bezahlen. Auf Nachfrage räumt der Kundenservice des Weka-Verlags ein, bei den Angaben in der App handele es sich um einen &#8220;Fehler&#8221;. Es wäre nicht schlecht, entweder zu diesem Irrtum zu stehen oder den Text in der App zu ändern. Sonst verliert man unnötigerweise mindestens diejenigen verärgerten Print-Abonnenten, die gerade wegen der Zweigleisigkeit Print / App zugegriffen haben.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wernerlauff.wordpress.com/439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wernerlauff.wordpress.com/439/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=439&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Twitter als Trend</title>
		<link>http://wernerlauff.wordpress.com/2011/04/05/twitter-als-trend/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 16:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wernerlauff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Joshua Benton hat im Blog Nieman Journalism Lab den Versuch unternommen, den Erfolg von The Daily einzuschätzen &#8211; und zwar anhand der Twitter-Aktivität, die aus der iPad-App von The Daily heraus stattfindet. Wie viele Leser in der App Artikel via Twitter empfehlen, kann man ziemlich genau feststellen, weil jeder Tweet über die 140 normalerweise sichtbaren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=425&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Joshua Benton hat im Blog <a href="http://www.niemanlab.org/2011/04/decline-plateau-decline-new-data-on-the-daily-suggests-a-social-media-decline-and-a-tough-road-ahead/">Nieman Journalism Lab</a> den Versuch unternommen, den Erfolg von The Daily einzuschätzen &#8211; und zwar anhand der Twitter-Aktivität, die aus der iPad-App von The Daily heraus stattfindet.
<p>Wie viele Leser in der App Artikel via Twitter empfehlen, kann man ziemlich genau feststellen, weil jeder Tweet über die 140 normalerweise sichtbaren Zeichen hinaus Metadaten mit sich führt, die zumindest Experten &#8220;empfangen&#8221; und auswerten können. Die Auswertung, die Joshua Benton vornehmen ließ, sagt zwar nicht, wie viele Leser The Daily hat, denn nur wenige machen von der Option Gebrauch, Artikel per Twitter zu empfehlen. Man kann aber davon ausgehen, dass steigende Leserzahlen auch steigende Twitter-Aktivität mit sich bringen.
<p>Eine solche Steigerung ist aber nicht festzustellen. Im Gegenteil, die Twitter-Aktivität nimmt ab. Das folgende Chart zeigt die Durchschnittswerte aus den jeweils zurückliegenden zehn Tagen:
<p><a href="http://wernerlauff.files.wordpress.com/2011/04/aaar.jpg"><img src="http://wernerlauff.files.wordpress.com/2011/04/aaar.jpg?w=500" alt="" title="aaar"   class="alignnone size-full wp-image-426" /></a>
<p>Joshua Benton schließt messerscharf: Die Zahl der Leser von The Daily nimmt ab. Und zwar trotz der Tatsache, dass immer mehr iPads in den Markt kommen. Und die Zahl nimmt nicht abrupt am 21. März ab, als die App kostenpflichtig wurde. Sondern ist sie schon zuvor zurückgegangen, als die App noch kostenfrei war.
<p>Mehr als ein Indiz ist das nicht. Aber ein interessantes allemal.<br />
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wernerlauff.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wernerlauff.wordpress.com/425/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=425&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Froyo, Ace und Kies</title>
		<link>http://wernerlauff.wordpress.com/2011/04/01/froyo-ace-und-kies/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 15:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wernerlauff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit vier Wochen besitze ich ein Samsung Galaxy Ace Smartphone (das Galaxy S für den kleinen Geldbeutel) mit dem Betriebssystem Android 2.2.1, auch &#8220;Froyo&#8221; genannt. Der Grund für die Anschaffung: Ich wollte Detailkenntnisse über Android und insbesondere den Android Market erhalten, nachdem ich als iPad- und iPod touch-Besitzer die Apple-Welt kennen und schätzen gelernt habe. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wernerlauff.wordpress.com&#038;blog=10729324&#038;post=403&#038;subd=wernerlauff&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vier Wochen besitze ich ein Samsung Galaxy Ace Smartphone (das <a href="http://www.areamobile.de/news/18421-samsung-galaxy-ace-unboxing-das-galaxy-s-fuer-den-kleinen-geldbeutel">Galaxy S für den kleinen Geldbeutel</a>) mit dem Betriebssystem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Android_(Betriebssystem)#Versionsverlauf">Android 2.2.1</a>, auch &#8220;Froyo&#8221; genannt. Der Grund für die Anschaffung: Ich wollte Detailkenntnisse über Android und insbesondere den <a href="https://market.android.com/">Android Market</a> erhalten, nachdem ich als iPad- und iPod touch-Besitzer die Apple-Welt kennen und schätzen gelernt habe. Meine Vermutung war, dass ich enttäuscht werden würde. Ich erwartete eine unzureichende Ausstattung (das Ace kostet ohne Vertrag <a href="http://www.amazon.de/Samsung-Smartphone-Display-Touchscreen-Megapixel/dp/B004JM6180/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1301669910&amp;sr=8-1">unter 250 Euro</a>, das iPhone 4 fast das Dreifache) und rechnete mit Performanceproblemen, unausgereiften Apps, Unbequemlichkeiten wie bei Linux (Android basiert darauf) und erheblichem Lernaufwand. Nichts von all dem trat ein.
<p>Das Galaxy Ace liegt erstaunlich gut in der Hand; die Rückseite aus geriffeltem Kunststoff sitzt fest, lässt sich aber leicht entfernen, wenn man die SIM-Karte tauschen möchte. Die Umrandung sieht aus wie die abgedunkelten Zierleisten, die ich mal an einem VW Passat hatte (und die irgendwann aufquollen). Hier, beim Galaxy Ace, quellt nichts, knarrt nichts, klappert nichts. Die Bedienung ist kaum anders als beim iPhone. Wischen, tippen, ziehen, scrollen &#8211; alles funktioniert wunderbar flüssig, ohne Wartezeiten. Sichtbar ist nur eine einzige Taste; die anderen beiden werden eingeblendet, wenn man das Handy antippt. Schließt man das Smartphone per USB an den PC an, lädt es den Akku und bietet mehrere Modi an; es kann beispielsweise als externe Festplatte fungieren, eine Synchronisierung durchführen (mit der Software &#8220;Samsung Kies&#8221;) oder via Tethering eine Internet-Verbindung aufbauen (letzteres kann das Gerät auch per WLAN erledigen, so dass man mehrere Clients gleichzeitig mit Connectivity versorgen kann).
<p>Zur Grundausstattung gehören Browser, E-Mail-Programm und zig andere Apps. Aber ich habe natürlich im Android Market &#8220;best of breed&#8221; gesucht. Der Einkauf dort ist erstaunlich komfortabel und entspricht in etwa dem Verfahren im iTunes Store. Man kann sich vorher ausführlich in den Bewertungen darüber informieren, was die App kann und was nicht (bei Android wird viel mehr textlich bewertet als bei Apple!). Außerdem kann jeder Kauf innerhalb von 15 Minuten rückgängig gemacht werden (&#8220;Sie haben die Anwendung von Ihrem Telefon deinstalliert. Ihre Bestellung wurde storniert. Es fallen keine Kosten an.&#8221;). Anders als bei Apple kann man sich dafür entscheiden, Kreditkartendaten nicht zu speichern, sondern jedes Mal von Neuem einzugeben. Apps können auch am PC ausgesucht werden; sie werden dann automatisch auf dem Smartphone installiert, wenn es im gleichen WLAN eingebucht ist. Der Android Market ist auch dafür zuständig, Apps zu aktualisieren; Android meldet per Benachrichtigung auf der Oberfläche, wenn Updates vorliegen. Anders als etwa unter Windows Mobile gibt es also keine Trennung zwischen Download und Installation und keine externe Benachrichtigungen (per E-Mail) über Updates; alles ist integriert und ähnlich komfortabel wie in der Apple-Welt.
<p>Allerdings: Eigentlich muss man schon genau wissen, welche Apps man sucht. Wenn man ein Suchwort wie &#8220;Mail&#8221; eingibt, werden hunderte Apps angeboten. Und zwar kreuz und quer durcheinander, ohne erkennbare Ordnung. Hier fällt die Orientierung schwer. Komfortfunktionen wie zum Beispiel die Filterung nach Bewertungen sind nicht verfügbar. Zum Glück haben externe Anbieter diese Lücke gefüllt. Ich nutze oft <a href="http://www.androidpit.de/">AndroidPIT</a>, ein Portal, das die Suche vereinfacht und im übrigen auch viele nützliche Informationen enthält.
<p>Insgesamt habe ich 33 Apps aus dem Market im Einsatz, davon nur vier kostenpflichtige für insgesamt nicht einmal sechs Euro. Rund ein Dutzend Apps (auch einige kostenpflichtige) hatte ich zusätzlich geladen, habe sie aber inzwischen wieder deinstalliert, weil sie sich als nicht optimal erwiesen. Dazu gehörte auch das allgemein positiv bewertete Mail-Programm K9; es nahm zu viel Akkukapazität in Anspruch, selbst wenn ich die Synchronisierung ausschaltete (jetzt verwende ich <a href="https://market.android.com/details?id=com.mwebster.iemail&amp;feature=search_result">Improved Email</a> als Client mit automatischem Mail-Abruf alle fünf Minuten). Zu meinen Lieblings-Apps gehören der RSS-Reader <a href="https://market.android.com/details?id=com.meecel.feedreader.RssDemonAd">RssDemon</a>, der Google-kompatible <a href="https://market.android.com/details?id=netgenius.bizcal&amp;feature=search_result">Business Calendar</a>, das Tool <a href="https://market.android.com/details?id=net.nanabit.callconfirm&amp;feature=search_result">Call Confirm</a>, das versehentliche ausgehende Anrufe verhindert, das <a href="https://market.android.com/details?id=com.touchtype.swiftkey&amp;feature=search_result">SwiftKey Keyboard</a>, das die Texteingabe erheblich erleichtert, der Twitter-Client <a href="https://market.android.com/details?id=com.handmark.tweetcaster&amp;feature=search_result">TweetCaster</a>, die Aufgabenverwaltung <a href="https://market.android.com/details?id=org.dayup.gtask&amp;feature=search_result">GTasks</a>, der Taschenrechner <a href="https://market.android.com/details?id=uk.co.nickfines.RealCalc&amp;feature=search_result">RealCalc</a>, das Notizprogramm <a href="https://market.android.com/details?id=com.threebanana.notes&amp;feature=search_result">Catch Notes</a>, die IP-Radio-Software <a href="https://market.android.com/details?id=tunein.player&amp;feature=search_result">TuneIn</a> und der Wikipedia-Aufbereiter <a href="https://market.android.com/details?id=com.taptu.wapedia.android&amp;feature=search_result">Wapedia</a>. Für Reisen nutze ich <a href="https://market.android.com/details?id=com.netbiscuits.adac&amp;feature=search_result">Stau mobil</a>, den <a href="https://market.android.com/details?id=de.hafas.android.db&amp;feature=search_result">DB Navigator</a>, die Reservierungs-Apps <a href="https://market.android.com/details?id=com.hrs.android&amp;feature=search_result">HRS Hotelportal</a> und <a href="https://market.android.com/details?id=com.booking&amp;feature=search_result">Booking.com</a> sowie die Apps <a href="https://market.android.com/details?id=com.tripadvisor.tripadvisor&amp;feature=search_result">TripAdvisor</a> und <a href="https://market.android.com/details?id=com.qype.radar&amp;feature=search_result">Qype</a>. Klar dass auch <a href="https://market.android.com/details?id=com.facebook.katana&amp;feature=search_result">Facebook</a>, <a href="https://market.android.com/details?id=com.xing.android&amp;feature=search_result">Xing</a> und <a href="https://market.android.com/details?id=com.skype.raider&amp;feature=search_result">Skype</a> auf dem Gerät vertreten sind.
<p>Mein Fazit: Zwar braucht man bei Android eine Spur mehr Computerverständnis als beim iPhone und muss sich mit weniger Komfort bei der Suche von Anwendungen im App Store begnügen. Die Qualität der Kombination von Ace und Froyo trübt das aber nicht. Wer sich nicht scheut, zu bekennen, kein iPhone zu haben, für den ist das Gerät eine preisgünstige und verlässliche Alternative.
<p>Eines sei noch hinzugefügt: Im Vergleich zu Smartphones, egal von welchem Hersteller, ist ein iPad, schon vom Bildschirm her, wie ein Strandhotel in der Karibik nach drei Nächten Etap Braunschweig West. Wem es nicht darauf ankommt, ein kleines Gerät in der Hemdtasche zu haben, und wer auch mit dem 10-Zoll-Format des iPad leben kann, der sollte das iPad wählen und dazu ein ganz einfaches Handy verwenden. Das ist dann Luxus und Understatement zugleich.<br />
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